Ich lag und schlief: da träumte mir,
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserem Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfel schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht !
Da gab's, was ich nur wünschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht' ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war's um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find' ich dich ?
Da war es just, als rief er mir:
"Du darfst nur artig sein;
dann steh' ich wiederum vor dir;
jetzt aber schlaf nur ein !
Und wenn du folgst und artig bist,
dann ist erfüllt dein Traum,
dann bringet dir der Heil'ge Christ
den schönsten Weihnachtsbaum".
3 Kommentare:
Ich wünsch dir auch einen schönen zweiten Advent und freu mich, dass ich was von dir lesen konnte.
Alles Liebe
Annette
Schön, so was Besinnliches zum 2. Advent.
Ich wünsche dir einen ganz schönen und geruhsamen 2. Advent.
Liebe Grüße Carmen
Liebe Brigitte
Ein wunderschönes Gedicht, danke schön!
Ich wünsche dir und deinen Lieben einen schönen 2. Adventsonntag.
Ganz liebe Grüsse Marie-Louise
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